Wäscheduft – einfach selber herstellen
Ich liebe diesen typischen frischen Wäscheduft. Kennst du das auch? Vorallem im Sommer, wenn die Wäsche draußen zum Trocknen hing. Diesen natürlichen Duft kannst du mit nichts erreichen. Natur ist halt Natur.
Lange habe ich keinen Duft in meine Wäsche gegeben. Mein Mann hat Neurodermitis und somit eine empfindliche Haut. Er verträgt keinen Weichspüler und beim Waschmittel muss ich auch vorsichtig sein. Meist ist es Sensitiv, also riecht es nach nichts. Allerdings habe ich irgendwann dieses Dufterlebnis vermisst. Dann habe ich verschiedenes ausprobiert.
Nun habe ich eine Lösung für mich gefunden. Ich benutze tolle ätherische Öle. Der Vorteil ist, dass die ausgewählten Düfte auch eine bestimmte Wirkung haben.
- Zitrusdüfte (Orange, Zitrone) wirken stimmungsaufhellend und antidepressiv
- Lavendel wirkt stimmungsuafhellend und antidepressiv und vertreibt Motten
- Zedernholz vertreibt Motten
- Patchouli wirkt wärmend und vertreibt Motten
Die Herstellung eines solchen Wäschedufts geht schnell und ist einfach. Also spricht nichts dagegen und du hast immer verschiedene Düfte griffbereit. Für Wolle und Winterbekleidung nutze ich gerne eine Kombination aus Zedernholz und Patchouli.
Das schöne ist, dass die ätherischen Öle gut riehcen, aber nicht aufdringlich sind. Beim Tragen der der Wäsche aktiviert die Körperwärme den Duft wieder. Auch wenn diese bereits längere Zeit im Schrank lagen.
Dies ist mein Grundrezept für meinen Wäscheduft:
- 15-20 Tropfen ätherisches Öl
- 2 EL weißer Haushaltsessig
- 100 ml Wasser
Nimm dir eine leere Flasche und gib alle Bestandteile hinein. Die Flasche verschließen und kräftig schütteln und schon bist du fertig.
Du kannst deinen selbstgemachten Duft nicht mit einem industriell gefertigt Wäscheduft oder Weichspüler vergleichen. Deinen Duft gibst du einfach in das Weichspülerfach. Eine Dosierungeempfehlung ist schwierig. Es ist nämlich so, dass manche Menshcne lieber eine leichte Duftnote mögen, andere lieben es intensiv. Also probiere dich aus. Beginne mit einer geringen Dosis und steigere dich.
Falls du noch wissen möchtest, was der Essig in deinem Duft sucht. Er dient als „Lösungsvermittler“ und sorgt dafür das sich das ätherische Öl mit dem Wasser vermischt. Außerdem ist es ein natürlicher Weichspüler und Geruchsentferner. Gleichzeitig entkalkt er die Maschine und entfernt Gerüche.
Beim Trocknen verfliegt der Geruch nach Essig vollständig.
Probier es doch mal aus. Kennst du noch eine andere Alternative? Welche Düfte liebst du?
Bis zur nächsten Spur,
Eure Anne


